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Nach Angaben der französischen Fa. Interep – einem Hersteller von geschlossenzelligem Zellkautschuk – kann die Verwendung von schwefelhaltigem Moosgummi zu Schäden im Kontakt mit Kupfer, Silber und anderen Metallen führen. Beim Einsatz als Dichtung in elektrischen Systemen könne das Material Metalle korrodieren und so die technischen Eigenschaften des Gerätes negativ beeinflussen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen einen neuen schwefelfreien EPDM-Zellkautschuk entwickelt, der künftig unter der Bezeichnung 95-0 angeboten wird. 95-0 ist ein geschlossenzelliger EPDM-Werkstoff mit einer Dichte von 70 kg/m3. Das Material sei nicht nur peroxidisch vernetzt, sondern beinhalte zudem ausgewählte weitere Bestandteile, die das Risiko einer Metallkorrosion minimieren. Darüber hinaus biete der Werkstoff eine große Komprimierbarkeit, Haltbarkeit, Hitzebeständigkeit, Wärme- und Schalldämmung, Luftdichtheit sowie eine hohe Reißfestigkeit. Das Material eignet sich laut Interep insbesondere zur Herstellung gestanzter Dichtungen und Polsterungen für die Automobil-, Beleuchtungs- und Elektronikindustrie.

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